So stellen Sie sicher, dass sich keine Ameisen in Ihr Haus verirren

Jeder freut sich auf den Sommer. Die Türen und Fenster können endlich wieder offen bleiben, um alle Räume mit frischer Luft zu durchfluten. Sicherlich hat man Vorkehrungen getroffen, um Insekten keinen freien Zutritt zu gewähren. Doch was tun, wenn sich Ameisen über „geheime“ Wege ungefragt Zutritt verschaffen? Sicherlich meinen viele nun, dass sich Ameisen nur dann einfinden, wenn die Räume nicht sauber genug gehalten werden. Doch das ist nicht ganz korrekt. Denn dass sie eventuell gut versorgt werden, wenn nicht täglich gesaugt wird, merken die Tiere erst, wenn sie bereits angekommen sind.

Sie dringen durch Wandritzen oder unter Steinen hindurch ins Haus ein. Allerdings sollte man sie wirklich nicht dulden. Ihre Heimat liegt außerhalb des Hauses. Wichtig ist, dass Lebensmittel, an denen sie bereits „geknabbert“ haben, nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind, da sie Keime übertragen können, die beim Menschen Krankheiten auslösen können. Sie sollten in der Biotonne entsorgt werden. Vorsicht ist geboten, wenn sie in der Nähe von elektrischen Geräten oder sogar in den Geräten entdeckt werden. Sie können zu Kurzschlüssen führen.

Was tun, wenn man sie bemerkt?

Viele Mythen ranken um die beste Methode, die Ameisen aus dem Haus zu verbannen. So wird immer wieder gerne dazu geraten, Backpulver direkt vor die Löcher, aber auch auf ihren Straßen großzügig auszustreuen. Korrekt ist, dass man eine Verbesserung feststellen wird. Aber eines ist unschön: Wird das Backpulver von den Ameisen verzehrt, so tut es in ihrem Körper genau das, was es auch beim Kuchenteig macht: Es produziert Gas und lässt die Tiere dabei platzen. Nicht wirklich angenehm für die ja eigentlich sehr nützlichen Tiere. Sie sind für den Menschen auch vollkommen ungefährlich. Es ist also notwendig, einen besseren Weg zu finden.

Natürlich gibt es in allen Baumärkten und Gartengeschäften diverse chemische Mittel zur Ameisenvernichtung bzw. – vertreibung angeboten. Jeder sollte für sich selber entscheiden, ob er die chemische Keule einsetzen möchte. Zunächst gilt es die Zugänge zu versperren. Sie werden mit Lehm, Silikon oder Leim verschlossen. Nun müssen die Ameisen umgeleitet werden. Hierzu wird ein dicker Kreidestrich vor ihren „Eingang“ zum Haus gezogen und immer wieder erneuert. Dies wird solange gemacht, bis sie den Wink mit dem Zaunpfahl endlich verstanden haben.

Auch das wiederholte Überschwemmen des Baus hat sich durchaus bewährt. Denn nicht immer ist es möglich, das komplette Nest umzusiedeln. Dies wäre natürlich für alle Beteiligten die angenehmste Methode. Das Beträufeln der Ameisenstraße mit verschiedenen ätherischen Ölen führt auch zum Erfolg. Denn die Öle bringen den Orientierungssinn der Insekten durcheinander, sodass sie diese Region des Gartens in Zukunft meiden. Sie sind nämlich sehr lernfähig.